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Stadtgemeinde
Bad Radkersburg
Hauptplatz 1
8490 Bad Radkersburg
Tel.: +43 (0) 3476 2509
Fax: +43 (0) 3476 2509-38
gemeinde(at)badradkersburg.at
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Neu ab 1.Juli 2012
Mo. bis Fr.
08:00 bis 12:30 Uhr
Donnerstag
13:30 bis 17:00 Uhr
Das Museum der Stadt Bad Radkersburg befindet sich seit Mitte der 1950er Jahre im ehemaligen, aus dem 16. Jahrhundert stammenden Zeughaus der steirischen Landstände.
Mit der Neueröffnung im Mai 1998 versteht sich das “Museum im alten Zeughaus” nunmehr als historisch-volkskundliche aber auch aktuelle “Visitenkarte” der Stadt und ihrer Umgebung.
Der Rundgang durch das Museum ist wie ein Gang durch die Geschichte. Er beginnt in der Vor- und Frühgeschichte, die im großen und ganzen “im Dunkeln” liegt, und endet mit einem Blick auf mögliche Perspektiven für die BewohnerInnen der Stadt und ihrer Umgebung.
Dieser historische Rundgang wurde auf der Basis schon vorhandener Forschungsergebnisse entwickelt und stellt eine Zusammenschau der Publikationen zur Geschichte der Stadt und der Region unter dekonstruktivistischen Gesichtspunkten dar, das heißt es soll deutlich werden, daß Geschichte von der Wissenschaft gemacht wird und selbst harte Daten und Fakten immer einer subjektiven Interpretation unterliegen.
Das Museum verfügt über umfangreiche und zum Teil sehr wertvolle Bestände. Als Beispiel seien hier eine der größten geschlossenen Zunfttruhensammlungen Europas, gefüllt mit Originaldokumenten, eine Reihe von vor- und frühgeschichtlichen Fundgegenständen (etwa einen “Negauer Helm”) oder die “Sammlung Richard Prettner” (ca. 5.000 Glasplattennegative eines Privatfotographen) genannt. Diese Objekte werden in einer inszenierten Ausstellung den BesucherInnen präsentiert. Für diesen gestalterischen Leitgedanken steht stellvertretend die Brücke, die nicht nur den ehemals getrennten vorderen Gebäudetrakt des Museums mit dem hinteren verbindet, sondern als Symbol für Völkerverständigung und Aufbruch steht.
Das Konzept sprengt den Rahmen eines traditionellen Regionalmuseums nicht nur philosophisch durch seine Orientierung an einem konstruktivistischen Geschichtsverständnis, sondern auch räumlich, indem es den klassischen Museumsraum erweitert: In Anlehnung an die französischen “Eco-Museen” stellt es modellhaft Bezüge zwischen verschiedenen regionalen kulturhistorischen, ökonomischen, sozialen und/oder naturräumlichen Entwicklungen und Bedingungen her.
Dazu verbindet es den zentralen Museumsstandort - in unserem Fall das Stadtmuseum - mit relevanten “Bezugsorten” im Umland über Außenstellen, sogenannten Antennen, um eine regionale Vernetzung herzustellen.
Im Museum werden verdichtete Verweise auf bestimmte städtische und außerstädtische Entwicklungen gegeben, um die BesucherInnen anzuregen, auch die Stadt und ihre Umgebung - durchaus in einem grenzüberschreitenden Sinn - zu erkunden. Solche “Antennen” sind etwa die vor- und frühgeschichtlichen Fundplätze in Hummersdorf, Tieschen und Grössing, das Römerzeitliche Museum Ratschendorf, das Pokrajinski muzej Murska Sobota oder eine Reise zu Kunstwerken des spätmittel-alterlichen Künstlers Johannes Aquila in Slowenien, Ungarn und Österreich. Die Antenne “Handel - Handwerk - Gewerbe” verweist auf traditionelle Handwerksquartiere in der Stadt und moderne Formen früherer handwerklicher Fertigung in Gewerbebetrieben.

Vernissage Fr., 16. Nov. 18:30Uhr
Dauer der Ausstellung:
17. Nov. 2012 bis 16. März 2013
geöffnet Mo. bis Sa. 10-12 Uhr
Kontakt www.mehlmauer.at >>
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Lange Nacht der Museen am Sa. 6.Oktober 2012.
Das ,,Museum im alten Zeughaus" inszeniert mit Hilfe wertvoller Originalobjekte die Vergangenheit der Stadt Bad Radkersburg und ihrer Umgebung. Auf über 500 Quadratmetern erschließt sich den Museumsbesucher/innen die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte der Stadt. Die Entstehung und Entwicklung der Stadt wird
in 13 Museumsräumen chronologisch präsentiert: beginnend bei Vor- und Frühgeschichte über Blütezeit, Niedergang und Stagnation der Stadt, die für Radkersburg besonders folgenreichen beiden Weltkriege bis zur jüngeren Geschichte Bad Radkersburgs als Thermen- und Kurort wird der Besucher/die Besucherin auf einem Ausstellungsparcours durch das Museum geleitet.
Auch heuer wieder bietet das Museum ein abwechslungsreiches Programm mit Lesung, Nacht der offenen Tür, Musik und kulinarischen Genüssen.
LESUNG (19.00, 21.00 Uhr)
,,So wias die Großöltan dazölt hobm". Erzählungen von früher,
aufgezeichnet und gelesen von Wilfried Gombocz.
MUSIK
,,Die Altsteirer", Wilfried Gombocz mit seiner Drehorgel.
.. bietet das Museum Platz für kulturelle Aktivitäten jeglicher Art (Wechselausstellungen, Konzerte, Lesungen, Seminare etc.). Insofern versteht sich das “Museum im alten Zeughaus” als ein Ort der Kommunikation.

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