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Tourismusverband
Bad Radkersburg & Radkersburg Umgebung
Hauptplatz 14
8490 Bad Radkersburg
Tel.: +43 (0) 3476 2545
Fax: +43 (0) 3476 2545 25
info(at)badradkersburg.at
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9.00 bis 18.00 Uhr
Sa 9.00 bis 13.00 Uhr

jeden Donnerstag und Sonntag vom Schwedenplatz nach Bad Radkersburg
1182 erste urkundliche Erwähnung Radkersburgs
1299 Radkersburg wird zum ersten Mal in einer Urkunde als Stadt genannt.
1383 Verleihung des Niederlagsrechts
Alle Händler, die Radkersburg passieren wollen, müssen hier ihre Waren für drei Tage
zum Verkauf anbieten.
Dies gilt auch für alle auf der Mur transportierten Güter.
Dadurch steigen die Radkersburger zu wichtigen Zwischenhändlern auf.
1428 Verleihung des Weinvorkaufrechts für die Zeit zwischen 29. September und 25. November.
Das heißt, nur den Bürgern von Radkersburg war es in dieser Zeit erlaubt,
Wein und Most von den Bauern des „Weingays“ zu kaufen.
1480 Ungarische Truppen unter Mathias Corvinus nehmen Radkersburg ein.
1490 Die Stadt wird kampflos von den Ungarn an Kaiser Maximilian I. übergeben.
1496 Ausweisungsbefehl an alle Juden Innerösterreichs unter Kaiser Maximilian I.
Die Radkersburger Juden müssen die Stadt verlassen.
1498 Radkersburg geht es wirtschaftlich außerordentlich gut, es hat die zweithöchsten
Steuereinnahmen hinter Graz.
1528 Die Lehre Martin Luthers erhält in Radkersburg starken Zulauf.
1546-
1591 Auf Grund der Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich wird auch die
Befestigungsanlage in Radkersburg ausgebaut.
Domenico dell’ Allio leitete den Umbau im italienischen Bastionsystem.
1582 Erhebung Radkersburgs am Augsburger Reichstag zur Reichsfeste
1599/
1600 die Gegenreformation in Radkersburg
Bischof Martin Brenner marschiert mit Soldaten in Radkersburg ein und setzt mit Gewalt
den Katholizismus wieder durch. Dabei wird die protestantische Kirche gesprengt.
1680 Ausbruch der Pest, rund ein Drittel der Bevölkerung stirbt.
1750 verheerender Stadtbrand
1773 Auflassung der Festung
1787 Kaiser Josef II. besucht Radkersburg.
1790 Nach einem neuerlichen Stadtbrand werden die Häuserfassaden neu gestaltet.
Diese Biedermeierfassaden prägen bis heute das Stadtbild.
1838 Abtragung des Ungartores
1859 Gründung des Bezirks Radkersburg
1865 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1883 Kaiser Franz Joseph besucht Radkersburg
1885 Eröffnung der Bahnlinie Spielfeld-Radkersburg
1887 Abtragung des Grazertores
1918 Nach dem 1. Weltkrieg und dem Zusammenbruch der Monarchie wird Radkersburg von
südslawischen Truppen besetzt.
1919 156 Männer aus Radkersburg und Umgebung erheben sich am
4. Februar gegen diese Besetzung. Dieser Kampf war für sie jedoch erfolglos.
1920 Erst der Friedensvertrag von St. Germain sichert den Verbleib Radkersburgs
bei Österreich. Allerdings verliert die Stadt über 50 Prozent ihres Gemeindegebietes.
Da die Mur zwischen Spielfeld und Radkersburg als Grenze zum
Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen festgesetzt wird, wird Radkersburg zu einer
geteilten Stadt.
1927 Bei der Suche nach Erdöl stößt man auf eine Mineralwasserquelle, das spätere „longlife“.
1934 Juliputsch der illegalen Nationalsozialisten in Österreich,
starke Beteiligung der Radkersburger SA
1941 Beim Angriff Großdeutschlands auf Jugoslawien wird Radkersburg für kurze Zeit
zum Kriegsschauplatz.
1945 Einzug der sowjetischen Truppen in Radkersburg im April.
Sprengung der Eisenbahnbrücke sowie der Straßenbrücke durch deutsche Soldaten auf
ihrem Rückzug nach Oberradkersburg/Gornja Radgona, von wo aus sie Radkersburg
unter Beschuss nehmen.
Nur vier Radkersburger Häuser gehen ohne Schäden aus den Kampfhandlungen hervor.
Bulgarische Soldaten und Tito-Partisanen besetzen zusätzlich die Stadt. Schließlich ziehen
im Juli Briten ein, da die Steiermark zur britischen Besatzungszone gehört.
Bis 1949 stellt Jugoslawien Ansprüche auf Radkersburg.
1952 Bau einer Behelfsbrücke über die Mur unter britischer Besatzung
1963 Eröffnung des Parkbades
1966 Eröffnung des Kurmittelhauses
1969 Einweihung der Grenzbrücke über die Mur durch Bundespräsident Franz Jonas
und Marschall Josip Broz Tito
1975 Ernennung zum Kurort
seitdem führt Radkersburg den Zusatz „Bad“ im Namen.
1978 Verleihung der Europagoldmedaille für Denkmalpflege
1978 Fund der Thermalquelle in über 1900 m Tiefe
1991 Unabhängigkeitskrieg Sloweniens, auch Gornja Radgona ist Kriegsschauplatz. Slowenien
wird ein eigener Staat.
2004 Beitritt Sloweniens zur Europäischen Union
2007 Beitritt Sloweniens zum Schengen-Raum, damit Wegfall der Grenzkontrolle